Hallo Maryam!

Hier kommt mein Reisebericht.

Nochmal vielen Dank, das ich dich auf dieser Reise begleiten durfte.

Die Reise meines Lebens beginnt mit dem spontanen „JA“ zu dieser Reise und somit zur Buchung. Die Zeit, bis die Reise beginnt, verging schnell. Die Anreise zum Flughafen verlief reibungslos und der Flug selber war magisch, da er sehr ruhig verlief, aber irgendwie schien die Zeit still zustehen.

Im Hotel angekommen, habe ich mich sofort wohlgefühlt. Beim Essen ist für jeden etwas dabei und es war sehr gut. Das Hotelpersonal ist sehr freundlich und zuvorkommend, ebenso ist die Anlage sehr sauber. Die Ruhe in der Anlage und am Pool tat uns allen gut, zur Erholung von unseren Ausflügen.

Der erste Ausflug zum Moses Berg, war ein Ausflug, der mich an meine Grenzen und darüber brachte. Der Aufstieg war sehr anstrengend, da wir zu Fuß den Berg erklimmen wollten. In dieser Nacht waren auch viele junge Ägypter auf dem Weg, die sehr achtlos mit dem Heiligen Berg umgingen. Auch die Beduinen mit ihren Camelen waren sehr belastend, da der Weg manchmal sehr eng ist. Als es darum ging, ob wir umdrehen und das kurz vor dem Tor des Glaubens, habe ich mich nicht getraut zusagen, das ich weiter gehen möchte und das obwohl die Füße schmerzten und das Atmen schwerfiel. Als wir dann am Bus waren, war ich, besser gesagt meine Seele, sehr enttäuscht, das ich nicht auf dem Gipfel war und die Sehnsucht nach dem Gipfel war sehr groß.

Die Reise nach Jerusalem, war für mich eine Reise in ein früheres Leben. Als wir den Kreuzweg, die Via Dolorosa, gelaufen und gebetet haben, kam bei mir das Gefühl hoch, diesen Weg bin ich schon mal vor langer Zeit gegangen. Beeindruckend sind auch die Olivenbäume, die schon seit der Zeit von Jesus Christus im Garten Gethsemane stehen.

Die Freude war riesig, als du, Maryam die Frage stelltest, ob wir/ich nochmal auf den Moses Berg möchten. Die Antwort war, ohne nachzudenken, klar ein JA. Dieses mal nahmen wir die Camele und der Aufstieg zum Berg war somit, bis kurz vor die Stufen, sehr entspannt. Der Ritt mit dem Camel war sehr angenehm. Bei den Felsenstufen bekam jede Frau einen Beduinen zur Hand, besser gesagt an den Arm. Sie begleiteten uns sicher über die Felsenstufen, welche jede eine andere Höhe hat. Das Ankommen am Gipfel, war wie das Ankommen zuhause, das Gefühl war unbeschreiblich schön. Wir haben am Gipfel gebetet und der Berg hat gewackelt. Die Gebete am Berg gaben mir eine besondere Energie. Der Sonnenaufgang, denn wir anschliessend bewundern durften, war atemberaubend und ein Geschenk. Mit dem 2 Besuch am Moses Berg war die Reise erst komplett.

Dank der Meditationen mit Maryam, waren wir gut auf unsere Ausflüge vorbereitet. Eine Meditation hatten wir am Pool, aus der alle Frauen einen Satz mitnahmen, “ wir werden nicht Sterben“. Dieser Satz hat uns immer weiter gebracht. Aber bei der letzten Medi geschah mein persönliches Wunder, dies war am letzen Tag vor unserer Abreise. Maryam wollte zum Abschluß noch eine Meditation machen, aber sie verlegte die Medi ins Meer. Bei meinem ersten Besuch am Moses Berg bin ich gestürzt und habe mein Knie aufgeschlagen. Die Wunde ist nur zum Teil abgeheilt und ich hatte noch eine Kruste über der Wunde. Das Schwimmen im Meer war sehr schön und entspannend. Als ich das Meer verlassen wollte, merkte ich etwas an meinem Knie und als ich nach sah, war da ein Fisch, der mir meine Kruste wegriß. Ich war sehr erschrocken, wie auch meine Begleiterinnen, da meine Wunde jetzt offen war und blutete. Ein Besuch beim Hotelarzt war nötig. Dieser sagte mir, das ich kurz vor einer Blutvergiftung war. Also lieber Fisch, vielen Dank für deine Hilfe.

Die Erkenntnis, die ich von dieser Reise mitnehme, ist wer im Glauben und im Vertrauen ist, erreicht alles was er sich vornimmt. Ich war von der ersten Minute im Glauben und im Verrtrauen, das es die Reise meines Lebens wird. Alles war göttlich Geführt und ich hatte nie Angst, das etwas schief läuft oder uns etwas passieren könnte.

Vielen Dank nochmal für diese tolle Reise, Danke für dein sein, liebe Maryam. Ich freue mich heute schon auf unsere nächste  Reise in 2021.

Herzliche Grüsse und sei gedrückt

Susanne

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