Liebe Maryam,

bevor es losging hatte ich Bedenken, wie die Reise werden würde. Ich war es bisher gewohnt alleine in Urlaub zu fahren und nun sollte ich mit 15 Frauen, die ich mehr oder weniger gut kannte, für 14 Tage in Urlaub gehen? Ich konnte es mir nicht so richtig vorstellen, mit so einer „buntzusammengewürfelten“ Gruppe in Urlaub zu fahren.

Diese Bedenken lösten sich sehr schnell in Luft auf.

Denn es stellte sich heraus, dass genau diese Gruppe meine „Seelenfamilie“ ist und wir auf dieser Reise wieder zusammengeführt wurden.

Ich habe so eine tiefe Verbundenheit und solche Emotionen noch nie zuvor während einer Reise erlebt /gespürt.

Auf dieser Pilgerreise für den Frieden passte einfach alles zusammen.

Angefangen bei der Anreise und dass ich mich im Hotel, vom ersten Moment an, wie zuhause fühlte. Die Mitarbeiter waren sehr nett und ließen keine Wünsche offen. Wer Ruhe und Erholung wollte, hat dies am Relaxpool und am Strand gefunden. Wer Unterhaltung wollte, konnte an den Actionpool gehen. Kulinarisch war auch für jeden Geschmack was dabei. Es war wie im „Schlaraffenland“. Die Zimmer waren sehr geräumig, sauber und vor allem ruhig. Die Betten waren sehr bequem, ich habe selten so gut in einem Hotel geschlafen.

Die Meditationen, die du mit uns im Hotel gemacht hast, waren die perfekte Vorbereitung für unsere Friedensmission auf dem Mosesberg und in Jerusalem.

Zu erleben zu welchen Leistungen ich in der Lage bin, wenn ich tief in meinem Glauben/ Vertrauen bin und mich von meiner Seele und Gott führen lasse, ist ein unbeschreibliches Erlebnis / Gefühl. Es war teilweise unmenschlich, was ich/ wir geleistet haben. Ich bin über meine Grenzen gegangen.

Bei eisiger Kälte, bin ich  den Mosesberg hinauf und hinter gelaufen und war fast 45 Stunden wach. Dennoch war ich am nächsten Tag  fit, so als wäre ich zwei Tage am Pool gelegen.  Beim ersten Aufstieg zum Mosesberg, ist die Gruppe kurz vor dem Ziel umgekehrt doch meine Seele hatte das Bedürfnis unbedingt nochmal auf den Berg zu gehen. Dementsprechend groß war die Freude, als Du gesagt hast, wir gehen nochmal den Berg hinauf. Auch beim zweiten Aufstieg fühlte ich mich getragen, es war unglaublich in welcher Leichtigkeit ich den Berg hinaufging.

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an Jamal, den Beduinen, der uns zweimal auf „seinen“ Mosesberg geführt hat.  Seine tiefe Verbundenheit zu dem heiligen Berg war zu spüren und machte die Aufstiege zu was ganz besonderem.

Beim Anblick des Sonnenaufgangs auf dem Mosesberg, machte meine Seele „Purzelbäume“ und ich wusste, warum ich unbedingt ein zweites Mal auf den Berg wollte.

Meine Seele ist hier zuhause.

Dieses Erlebnis hat mich für mein weiteres Leben geprägt und gestärkt. Ich habe erkannt, dass ich ALLES erreichen kann, wenn ich auf meine Seele höre und mich von Gott führen lasse. Denn dann bin ich göttlich geschützt und mich kann so leicht nichts mehr umhauen.

Aber auch die Jerusalemreise war ein unbeschreibliches Erlebnis.

Auf dem Kreuzweg zu gehen, die Schwere zu spüren und dann zu erleben wie, während unseren Gebeten, ein Wind kommt und die Energien leichter werden, ist unvorstellbar, wenn man nicht dabei war.

Ich könnte noch von so vielen unglaublichen Erlebnissen berichten, doch dies würde den Rahmen „sprengen“.

Eines ist für mich ganz klar: DIESE REISE WAR GÖTTLICH GEFÜHRT!

Dies merkte ich unteranderem daran, dass uns immer wieder Menschen geschickt wurden, die uns hilfreich zur Seite standen. Ganz besonders zu erwähnen ist unser Reisebegleiter Abdul, der immer wusste, was wir gerade brauchen und uns versorgte z.B. als wir das erste Mal, total durchgefroren, vom Mosesberg herunter kamen, brachte er uns warmen Tee und Fladenbrot, damit wir uns aufwärmen konnten. Er war unser Schutzengel.

Ich danke Gott aus der Tiefe meiner Seele, meines Herzens und allen meinen Gedanken dafür, dass er mich zu meiner Seelenfamilie und vor allem zu DIR Maryam geführt hat. Durch DICH und DEINE Arbeit, wurde die Reise erst zu einem ganz besonderen und unvergesslichen Erlebnis.

DANKE! DANKE! DANKE!

Ich kann diese Pilgerreise jedem empfehlen und freue mich jetzt schon auf unsere nächste, gemeinsame Reise.

Daniela

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